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Habibi Hussein

Palestine, 2025, 93 min, Alex Bakri, Arabic, NRW Premiere

Jenin, a Palestinian city of nearly 50,000 people, has endured repeated Israeli military assaults in recent years. In 2010, a German NGO led by filmmaker Marcus Vetter arrived with German government funding to restore the city’s abandoned cinema, presenting the project as cultural solidarity. Alex Bakri worked on the film documenting the reconstruction, which became Cinema Jenin (2012), celebrating the European-led effort to “save” Palestinian culture—an expression of the white-saviour complex.
But within two years of footage was another film.
Bakri encountered Hussein Darby, a projectionist with over 40 years of experience and a deep passion for cinema and its technology. Yet the man who knew the theatre best was repeatedly patronised and treated like an apprentice by the Europeans supposedly there to save it.
Habibi Hussein turns the camera back on the “helpers,” exposing the colonial hierarchy: Europeans decide; Palestinians receive. Hussein’s knowledge, labour and love for cinema become acts of cultural reclamation.
Cinema Jenin is gone. Hussein’s story remains.

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Jenin, eine palästinensische Stadt mit fast 50.000 Einwohnern, war in den vergangenen Jahren wiederholt israelischen Militäroffensiven ausgesetzt. Im Jahr 2010 kam eine deutsche NGO unter der Leitung des Filmemachers Marcus Vetter mit finanzieller Unterstützung der deutschen Regierung nach Jenin, um das verlassene Kino der Stadt wiederherzustellen, und präsentierte das Projekt als kulturelle Solidarität. Alex Bakri arbeitete an dem Film, der den Wiederaufbau dokumentierte und zu Cinema Jenin (2012) wurde, wobei die europäisch geführte Initiative zur „Rettung“ der palästinensischen Kultur gefeiert wurde – ein Ausdruck des White-Saviour-Komplexes.
Doch in zwei Jahren Filmmaterial verbarg sich ein weiterer Film.
Bakri begegnete Hussein Darby, einem Filmvorführer mit über 40 Jahren Erfahrung und einer tiefen Leidenschaft für das Kino und seine Technik. Doch der Mann, der das Theater am besten kannte, wurde von den Europäern, die angeblich gekommen waren, um es zu retten, wiederholt bevormundet und wie ein Lehrling behandelt.
Habibi Hussein richtet die Kamera auf die „Helfer“ zurück und legt die koloniale Hierarchie offen: Europäer entscheiden; Palästinenser empfangen. Husseins Wissen, Arbeit und Liebe zum Kino werden zu Akten kultureller Rückaneignung.
Cinema Jenin ist verschwunden. Hussein bleibt durch den Film erhalten.

            Saturday, 26.09. / 20:00 / Kino 3

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